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Programmänderung: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz«

13.November @ 19:30 21:30

Programmänderung wegen Erkrankung! Der angekündigte Abend „Die Jüdische Republik“ (Scholem Alejchem) mit Georg Stephan kann nicht stattfinden. Stattdessen bringen wir:

Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz«

Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse waren nicht nur in den 1920er und 30er-Jahren aktuell, sie
sind zeitlos und einmalig. Sie spiegeln das Leben der Dichterin, das sinnbildlich
für Diaspora, für Entwurzelung und erzwungene Heimatlosigkeit steht: Geburt in Galizien, Flucht nach Deutschland/Berlin, Vertreibung aus Deutschland/Berlin, Exil, »Sprachlosigkeit« in Amerika, Rückkehr nach Berlin, in dem sie die Wahlheimat nicht mehr erkennt, Isolation und erneute Sprachlosigkeit in Israel, schließlich der Schmerz über den Tod des Sohnes und des Mannes, und ihr eigener Tod in der Schweiz. Eine Reise durch Leben und Poesie der Lyrikerin…

Goldberg-Theater 20 € | ermäßigt 15 € www.ticketmaster.de + Abendkasse

Yachthafen Potsdam: Kastanienallee 22, 14471 Potsdam

ab Potsdam-Hauptbahnhof: Tram 91, 94 oder
Bus 605, 610, 631, X5 Haltestelle Kastanienallee/Zeppelinstraße

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