Folkadu – Eine musikalische Reise durch die jüdische Kultur

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Musik Folkadu Folkadu nimmt uns mit auf eine musikalische und kulturelle Reise. Die klangvolle Stimme von Yael Gat wird von Akkordeon und der Oud melodisch und rhythmisch untermalt. Diese Instrumente, die uns mit den Klängen des Westens und Nahen Ostens verbinden, werden durch Schofar und Trompete…

Rothschilds Summertime Special

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg Musik Rothschilds Summertime Special Rabbiner Walter Rothschild ist bekannt als Humorist und begnadeter Geschichtenerzähler. Humoristisch ist auch sein Band-Projekt »Walter Rothschild and The Minyan Boys« zu verstehen. Rothschild, der von sich selbst keineswegs behauptet, ein großer Sänger zu sein, singt und liest eigene Texte. Sie…

„Mir ist heut so nach Tamerlan“ – Eine kleine Tucholsky-Revue

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Variationen »Mir ist heut so nach Tamerlan« – Eine kleine Tucholsky-Revue Kurt Tucholsky, Autor, Journalist und Satiriker, ist wohl einer der bekanntestenund beliebtesten Vertreter der Jüdischen Intelligentia vor der Machtergreifung der NS-Diktatur – und dies, obwohl er mit seiner Herkunft und Zugehörigkeit ziemlich haderte. Er war…

„Mir ist heut so nach Tamerlan“ – Eine kleine Tucholsky-Revue

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Variationen »Mir ist heut so nach Tamerlan« – Eine kleine Tucholsky-Revue Kurt Tucholsky, Autor, Journalist und Satiriker, ist wohl einer der bekanntestenund beliebtesten Vertreter der Jüdischen Intelligentia vor der Machtergreifung der NS-Diktatur – und dies, obwohl er mit seiner Herkunft und Zugehörigkeit ziemlich haderte. Er war…

Scholem Alejchems Komödie „Die erste jüdische Republik“

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Theater Scholem Alejchems Komödie»Die erste jüdische Republik« Man stelle sich vor … 13 Menschen … zufällig dreizehn Juden … stranden auf einer einsamen Insel– der Ausgangspunkt für Abenteuer, Zank und eine Komödie, die es in sich hat!Scholem Alejchem war mit seinen Romanen, Dramen und Erzählungen die…

Goldberg-Salon: Judensau und documenta. Vom Umgang mit Antisemitismus in Kunst und Kultur

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Nach der documenta ist vor der documenta. Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, die Berliner Autorin und Expertin für Rechtsextremismusprävention Stella Leder und der Beauftragte gegen Antisemitismus der Bundesregierung Felix Klein erläutern ihre Positionen zum leider dauerhaft virulenten Thema »Antisemitismus in Kunst und Kultur« im Gespräch mit…

Rosenthal & Friends with special guest Maria Chuprinenko

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Musik Rosenthal & Friends with Special guestMaria Chuprinenko Boris Rosenthal, 1957 im ukrainischen Lviv geboren, wanderte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit Frau und Sohn nach Berlin ein. Heute ist er ein Urgestein der jüdischen Musikszene Berlins und Deutschlands. Mit zahlreichen Auftritten bespielt der vielseitige Musiker…

»Vor allem eins: Dir selbst sei treu«

Goldberg-Variationen»Vor allem eins: Dir selbst sei treu«  Itay Dvori, Klavier  Comic-Konzert zu fünf bedeutenden deutschen jüdischen Frauen Was bedeutet es, jüdisch zu sein in Deutschland? Und was für eine Rolle spielt es dabei, eine Frau zu sein? Fragen der Zugehörigkeit und Identität beschäftigen deutsche Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten. In den letzten Jahren fanden sie vermehrt…

„Und bin Ich denn ich oder genial vergessen“- Dichterinnen und Komponistinnen im Dialog

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Die kreative Frau, ob Dichterin, ob Komponistin, war in früheren Epochen und bis ins 20. Jahrhundert hinein Pionierin. Jede musste sich als Einzelkämpferin ihren je eigenen Weg durch den Dschungel männlicher Vorurteile bahnen, wollte sie sich mit ihrem künstlerischen Schaffen behaupten.DOCH: Es gab und gibt sie,…

Giacomos Kostbarkeiten – Ein Geburtstagskonzert für Giacomo Meyerbeer

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Musik Giacomos Kostbarkeiten – Ein Geburtstagskonzert für Giacomo Meyerbeer Am 5. September ist der 231. Geburtstag von Giacomo Meyerbeer. Außerdem jährte sich 2022 Meyerbeers Ernennung zum Preußischen Generalmusikdirektor und Hofkapellmeister zum 180. Mal. Grund genug, um mit Werken aus seinem »vergessenen Schatz« noch einmal deutlich auf…

Goldberg-Kino: Kinder der Hoffnung

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Kino Kinder der Hoffnung 32 Kinder einer israelischen Schulklasse posieren 1988 für ein Foto. Als sich ihre Wege trennen, sind sie voller Hoffnung auf Frieden. In Super-8-Aufnahmen aus der Kindheit und pointierten Kurzporträts ihrer damaligen Mitschülerinnen und Mitschüler überdenkt die in Berlin lebende Filmemacherin Yael Reuveny…

Goldberg-Kino: Lieber Thomas

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Kino Lieber Thomas Thomas Brasch, Träumer, Schriftsteller und Rebell, 1945 als Sohn jüdischer Emigranten im englischen Exil geboren, geriet schnell mit den Autoritäten der noch jungen DDR aneinander. Mit seinem Vater, stellvertretender Kulturminister, sowieso. Sein erstes Stück wurde verboten, von der Filmhochschule wurde er exmatrikuliert, seine…

Goldberg-Kino: Plan A

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Kino Plan A PLAN A basiert auf einer unfassbaren, beinahe unbekannten und wahren Geschichte, die gleichermaßen berührt und zugleich schockiert. Kurz nach Kriegsende plant eine Gruppe Überlebender der Shoa, das Trinkwasser in deutschen Städten zu vergiften. Max, dessen gesamte Familie im KZ ermordet wurde, findet Halt…

Goldberg-Kino: Kiss Me Kosher

Am S-Bahnhof Wannsee, Anlegestelle Stern- und Kreis-Schiffahrt, Brücke 1 Goldberg-Kino Kiss Me Kosher Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen…

Andrej Hermlin und The Swingin‘ Hermlins – Jews in Jazz

Schiffbauerdamm, 10117 Berlin-Mitte, Höhe Friedrichstraße/ Albrechtstraße The Swingin’ Hermlins mit einem neuen Programm, das berühmten jüdischen Musikern und Komponisten im Jazz gewidmet ist. Mit Musik von Gershwin bis Kern,von Goodman bis Shaw. Keeeeep Swinging! 25 € | ermäßigt 15 € | Tickets:– Vorverkauf bei Ticketmaster.de unter folgendem link:TICKETS– Abendkasse– bei Fragen zum Kartenverkauf, Gruppenrabatte, sonstige Vorbestellungen:info@goldberg-theaterschiff.de

Max Doehlemann: „Ruach – Der Wind Gottes“

Schiffbauerdamm, 10117 Berlin-Mitte, Höhe Friedrichstraße/ Albrechtstraße Goldberg-TheaterMax Doehlemann: »Ruach – Der Wind Gottes« Inspiriert vom hebräischen Wort »Ruach« (רוח) zeigen die vier KünstlerInnen ein theatralisches Panoptikum, eine Form, die zwischen Miniatur-Musiktheater, Sprechtheater und Konzert oszilliert. Die Textcollage bewegt sich zwischen Kabbala, Heinrich Heine über Franz Kafka, Kurt Tucholsky, Erich Mühsam, Sigmund Freud bis hin zum…

Goldberg-Kino: »Die Goldberg Bedingung«

Emanuel Goldberg (1881 Moskau – Tel Aviv 1970) war eine Koryphäe auf dem Gebiet der Erforschung der fotografischen Bildtechnik, einer der ersten deutschen Professoren für Fototechnik und Generaldirektor der international angesehenen Firma Zeiss Ikon. Seine Forschungen und Erfindungen erleichterten der Fotografie und dem Film den Aufstieg zu Massenmedien. Außerdem erfand er 1931 eine Statistische Maschine,…

Goldberg-Kino: »Lieber Thomas«

Thomas Brasch, Träumer, Schriftsteller und Rebell, 1945 als Sohn jüdischer Emigranten im englischen Exil geboren, geriet schnell mit den Autoritäten der noch jungen DDR aneinander. Mit seinem Vater, stellvertretender Kulturminister, sowieso. Sein erstes Stück wurde verboten, von der Filmhochschule wurde er exmatrikuliert, seine Proteste gegen den Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen in der ČSSR wurden erstickt.…

Goldberg-Variation: Itay Dvoris ComiCollection

Mit dem Comic-Konzert erschuf der in Berlin lebende israelische Komponist und Pianist Itay Dvori ein neues Format. Seit einigen Jahren erregt es auf internationalen Festivals und Bühnen in ganz Europa viel Aufmerksamkeit. Ob mit Band oder als Solo-Klavierabende sorgen die Konzerte sowohl beim Publikum als auch bei der Presse für großen Anklang. Mit seinem neuen…

Goldberg-Variation: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz«

Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse waren nicht nur in den 1920er und 30er-Jahren aktuell, sie sind zeitlos und einmalig. Sie spiegeln das Leben der Dichterin, das sinnbildlich für Diaspora, für Entwurzelung und erzwungene Heimatlosigkeit steht: Geburt in Galizien, Flucht nach Deutschland/Berlin, Vertreibung aus Deutschland/Berlin, Exil, »Sprachlosigkeit« in Amerika, Rückkehr…

Goldberg-Kino: »Der Golem, wie er in die Welt kam«

Das Prager Ghetto im 16. Jahrhundert. Als Rabbi Löw in den Sternen liest, dass der jüdischen Gemeinschaft Unheil droht, schafft er nach einer alten Legende eine mächtige Lehmfigur, den Golem, und haucht ihr mit magischen Kräften Leben ein. Der Golem rettet das Leben des Kaisers, und dieser widerruft seinen Befehl, die Juden aus der Stadt…

Goldberg-Kino: » Nosferatu – eine Symphonie des Grauens« mit Live-Musik

F. W. Murnaus Horrorfilmklassiker von 1922 verlegt Bram Stokers Vampirsaga »Dracula« von London ins fiktive norddeutsche Wisborg. Als Kulisse dienten u. a. die Altstädte von Lübeck, Rostock und Wismar.1838 reist der Immobilienmakler Hutter (Gustav von Wangenheim) in die Karpaten, um Graf Orlok (Max Schreck) ein Haus in Wisborg zu verkaufen. Als er Orloks wahre Natur…

Goldberg-Kino: Fritzs Langs »Der müde Tod«

Ein junges Mädchen bittet den Tod um das Leben ihres verstorbenen Geliebten. Er führt sie in einen Raum voller Kerzen. Es sind die Lebenslichter der Menschen, die dort brennen und verlöschen, sobald ein Leben zu Ende geht.Drei sind schon weit heruntergebrannt, und wenn es ihr gelingt, nur eines vor dem Verlöschen zu bewahren, erhält sie…

Goldberg-Theater: »Ruach – Der Wind Gottes«

DIESE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT LEIDER KRANKHEITSBEDINGT! EVENTUELL BEREITS GEKAUFTE KARTEN (TICKETMASTER) WERDEN ERSTATTET ODER UMGETAUSCHT. Inspiriert vom hebräischen Wort »Ruach« (רוח) zeigen die vier KünstlerInnenein theatralisches Panoptikum, eine Form, die zwischen Miniatur-Musiktheater, Sprechtheater und Konzert oszilliert. Die Textcollage bewegt sich zwischen Kabbala, Heinrich Heine über Franz Kafka, Kurt Tucholsky, Erich Mühsam, Sigmund Freudbis hin zum Spukforscher…

Goldberg-Variation: Walter Rothschild & »The Minyan Boys«

Rabbiner Walter Rothschild ist bekannt als Humorist und begnadeter Geschichten- Erzähler. Hulaumoristisch ist auch sein Band-Projekt »Walter Rothschild and The Minyan Boys«zu verstehen. Rothschild, der von sich selbst keineswegs behauptet, ein großer Sänger zu sein, singt und liest eigene Texte. Sie handeln nicht nurvon jüdischen Lebenslagen, sondern u.a. auch von Fabel-Adaptionen (»Aesop’s Foibles«) und skurrilen…

Goldberg-Musik: Folkadu – Eine musikalische Reise durch die jüdische Kultur

Folkadu nimmt uns mit auf eine musikalische und kulturelle Reise.Die klangvolle Stimme von Yael Gat wird von Akkordeon und der Oud melodisch und rhythmisch untermalt. Diese Instrumente, die uns mit den Klängen des Westens und Nahen Ostens verbinden, werden durch Schofar und Trompete erweitert. Die besondere instrumentale Kombination symbolisiert die Brücke zwischen der jüdischen Tradition…

Goldberg-Variation: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz….«

Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse waren nicht nur in den 1920er und 30er-Jahren aktuell, sie sind zeitlos und einmalig. Sie spiegeln das Leben der Dichterin, das sinnbildlich für Diaspora, für Entwurzelung und erzwungene Heimatlosigkeit steht: Geburt in Galizien, Flucht nach Deutschland/Berlin, Vertreibung aus Deutschland/Berlin, Exil, »Sprachlosigkeit« in Amerika, Rückkehr…

Goldberg-Salon: Shelly Kupferberg liest aus »Isidor«

Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des öster- reichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist…

Goldberg-Variation: »Mir ist heut so nach Tamerlan« – Eine kleine Tucholsky-Revue

Kurt Tucholsky, Autor, Journalist und Satiriker, ist wohl einer der bekanntestenund beliebtesten Vertreter der Jüdischen Intelligentia vor der Machtergreifung der NS-Diktatur – und dies, obwohl er mit seiner Herkunft und Zugehörigkeit ziemlich haderte. Er war Chronist seiner Zeit und Gesellschaft, sein Humor gleichermaßen einfühlsam und volkstümlich. Scharfe Kritik an den politischen Verhältnissen und beißende Ironie…

Goldberg-Musik: Rosenthal & Friends – A Tribute to Benny Goodman

Boris Rosenthal, 1957 im ukrainischen Lviv geboren, wanderte nach dem Zusammen- bruch der Sowjetunion mit Frau und Sohn nach Berlin ein. Heute ist er ein Urgestein der jüdischen Musikszene Berlins und Deutschlands. Mit zahlreichen Auftritten bespielt der vielseitige Musiker auch wichtige Bühnen wie etwa die Berliner Philharmonie. Auf der MS Goldberg präsentiert er mit der…

Goldberg-Theater: Heinrich Heines »Deutschland. Ein Wintermärchen«

Der Titel wurde zum geflügelten Wort, doch Heinrich Heines Meisterwerk selbst ist in seiner Vollständigkeit kaum bekannt. Der Schauspieler Georg Stephan bringt erstmals das ganze Vers-Epos auf die Bühne. Frei und ohne Textbuch spielt er 2132 Verse, die noch mehr Rede sind als Gedicht, lässt Heinrich Heine und sein Werk lebendig werden. Ich sehnte mich…

Goldberg-Musik: Singen in Gedanken! Der musikalische Salon der Rahel Varnhagen

Im Salon der Rahel Varnhagen gingen Dichter, Politiker und Naturforscher einund aus. Weit über Berlin hinaus waren ihre Hausempfänge nicht nur berühmt, sondern auch berüchtigt für den freien Geist, die gewitzte Schlagfertigkeit und den gefürchteten Zynismus der Gastgeberin. Weniger bekannt ist, dass die Literatin auch musikalisch überaus gebildet und in der Berliner-Bachtradition großgeworden war. Singen…

Goldberg-Musik: »Hier macht der Tanz die Musik!«

Da spannt sich der Bogen über Lera Auerbachs Ballet for a Lonely Violinist (da tanzt eine Geigerin mit sich selbst!), um danach auszuflippen mit Pablo de Sarasates Carmen-Fantasie. Ein für Yehudi Menuhin gewidmeter Violin-Monolog Paul Ben- Haims führt dann noch einmal zu einem sich steigernden rhythmisches Feuerwerk: den Funken zündenden »Tikkun«-Dialog, ein Werk von Max…

Goldberg-Variation: »Mir ist heut so nach Tamerlan« – Eine kleine Tucholsky-Revue

Kurt Tucholsky, Autor, Journalist und Satiriker, ist wohl einer der bekanntestenund beliebtesten Vertreter der Jüdischen Intelligentia vor der Machtergreifung der NS-Diktatur – und dies, obwohl er mit seiner Herkunft und Zugehörigkeit ziemlich haderte. Er war Chronist seiner Zeit und Gesellschaft, sein Humor gleichermaßen einfühlsam und volkstümlich. Scharfe Kritik an den politischen Verhältnissen und beißende Ironie…

Goldberg-Variation: Rabbi Rothschild erzählt und singt – leider

Der Berliner Rabbiner Walter Rothschild ist nicht nur ein außerordentlicher jüdischer Gelehrter, sondern ebenso begnadeter Geschichtenerzähler, mit Britisch-Jüdischem Witz, Charme und Biss.Begleitet wird er vom Komponisten und Pianisten Max Doehlemann am und unter dem Klavier. Zusammen bringen die beiden Künstler ein witziges, nachdenkliches und kurzweiliges Programm auf die Bühne. Walter Rothschild, Entertainer Max Doehlemann, Klavier…

Goldberg-Musik: »Troykes Lieblingslieder«

Karsten Troyke … Schauspieler, Sprecher, aber auch Sänger und Liedermacher – vor allem eigenwilliger Interpret – mit seltsam rauer Stimme. Er wirkte in Hörspielen, arbeitete als Synchronsprecher und war in sehr unterschiedlichen Bühnenstücken zu sehen. Programme mit eigenen Liedern und Texten, Folksongs und »Lieder der Welt« bringt er seit den 1980er Jahren auf die Bühne.…

Goldberg-Salon: Salomea Genin – »Ich folgte den falschen Göttern«

Salomea Genin wurde 1932 als Kind armer polnisch-russischer Juden in Berlin geboren. 1939 flüchtete die Familie vor den Nationalsozialisten nach Australien.Dort wurde sie glühende Jungkommunistin und trat der Kommunistischen Partei bei, als diese gerade verboten werden sollte. 1951 war sie Mitglied der australischen Delegation zu den »Weltfestspielen« in Ostberlin. 1954 kehrte sie nach Berlin zurück,…

Sandra Kreisler SHUM DAVAR – nicht glatt koschere Lieder

Wo Kreisler draufsteht ist auch Kreisler drin – man darf nichts streichel-weiches erwarten. Aber Wortgewalt, Herzenswärme, Gedankenschärfe und Humor!Shum davar bedeutet »Keine Sache« oder auch »gar nichts« aber Shum ist auchdas hebräische Wort für Knoblauch – viel mehr »des Juden Speise« als die Zwiebel, wie Wilhelm Busch einst abfällig dichtete. Und Shum ist auch der…

Sandra Kreisler SHUM DAVAR – nicht glatt koschere Lieder

Wo Kreisler draufsteht ist auch Kreisler drin – man darf nichts streichel-weiches erwarten. Aber Wortgewalt, Herzenswärme, Gedankenschärfe und Humor!Shum davar bedeutet »Keine Sache« oder auch »gar nichts« aber Shum ist auchdas hebräische Wort für Knoblauch – viel mehr »des Juden Speise« als die Zwiebel, wie Wilhelm Busch einst abfällig dichtete. Und Shum ist auch der…

Goldberg-Variation: »Als ob’s ein Leben wär…« Briefe, Gedichte und Lieder der jüdischen Dichterin Ilse Weber

»Ich schicke Dir 155 Küsse und 398 Grüße«, schrieb die jüdische Dichterin und Kinderbuchautorin Ilse Weber im Mai 1939 an ihren 8-jährigen Sohn Hanus, den sie in letzter Minute nach Schweden hatte retten können.In einem Grab überlebten ihre Theresienstädter Gedichte. Sie selbst wurde zusammen mit ihrem jüngsten Sohn und den Kindern ihrer Krankenstation in Auschwitz…

Goldberg-Musik: Eine musikalische Reise durch die jüdische Kultur mit »Folkadu«

Eine musikalische Reise durch die Jüdische Kultur mit FolkaduIn der spezifischen Atmosphäre der MS Goldberg nimmt Folkadu sein Publikum mit auf eine Reise durch die musikalische und kulturelle Welt der Levante. Dabei öffnen Yael Gat und Ira Shiran durch ihre facettenreiche Performance ein Tor zu unbekannter jüdischer Poesie und schlagen eine Brücke zu traditionellen Klängen.…

Goldberg-Vatiation: Novemberprotokoll. Der Anfang der »Endlösung der Judenfrage«

Das Originalprotokoll der Sitzung vom 12. November 1938 unter Leitung von Hermann Göring – Szenische Lesung mit Musik. Dieses leicht gekürzte Protokoll zeigt in schockierender Weise, zu welch ungeschminkter menschenverachtender Brutalität die Nazi-Machthaber – neben Göring nahmen u.a. Frick, Goebbels, Heydrich und Stuckart an der Sitzung teil – fähig waren, als sie heute vor 84…

Programmänderung: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz«

Programmänderung wegen Erkrankung! Der angekündigte Abend "Die Jüdische Republik" (Scholem Alejchem) mit Georg Stephan kann nicht stattfinden. Stattdessen bringen wir: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz« Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse waren nicht nur in den 1920er und 30er-Jahren aktuell, siesind zeitlos und…

Goldberg-Musik: Eine musikalische Reise durch die jüdische Kultur mit »Folkadu«

Eine musikalische Reise durch die Jüdische Kultur mit FolkaduIn der spezifischen Atmosphäre der MS Goldberg nimmt Folkadu sein Publikum mit auf eine Reise durch die musikalische und kulturelle Welt der Levante. Dabei öffnen Yael Gat und Ira Shiran durch ihre facettenreiche Performance ein Tor zu unbekannter jüdischer Poesie und schlagen eine Brücke zu traditionellen Klängen.…

Goldberg-Variation: André Herzberg liest aus seinem Roman »Was aus uns geworden ist« und singt Songs aus dem gleichnamigen Album

Richard, Eike, Anton, Michaela, Peter und Jakob, der Erzähler. Sechs Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber eins gemeinsam haben: sie sind Kinder jüdischer Eltern, die in der DDR aufgewachsen sind. Ihre Kindheit war geprägt von den Nachwirkungen der Kriegserlebnisse, den Toten der Familie, den Traumata, dem Schweigen, Angst und Verdrängung. Ihre wirkliche Identität…

Goldberg-Variation: Mascha Kaléko: »Schön war die Fremde, doch Ersatz. Mein Heimweh hieß Savignyplatz«

Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse waren nicht nur in den 1920er und 30er-Jahren aktuell, siesind zeitlos und einmalig. Sie spiegeln das Leben der Dichterin, das sinnbildlichfür Diaspora, für Entwurzelung und erzwungene Heimatlosigkeit steht: Geburt in Galizien, Flucht nach Deutschland/Berlin, Vertreibung aus Deutschland/Berlin, Exil, »Sprachlosigkeit« in Amerika, Rückkehr nach Berlin,…

Goldberg-Musik: »Auf den Flügeln des Gesanges« – Mendelssohn, Wagner und Meyerbeer

In seinem berüchtigten Pamphlet »Das Judenthum in der Musik« verstieg sich Richard Wagner zu der Behauptung, »der Jude« an sich sei unfähig und könnesich am allerwenigsten durch seinen Gesang künstlerisch kundtun, habe esaber geschafft, »in der verbreitetsten der modernen Kunstarten, der Musik, zur Beherrschung des öffentlichen Geschmackes zu gelangen«. Das war natürlich blanker Unfug und…

Goldberg-Variation: Erich Mühsam »Die Psychologie der Erbtante«

Der scharfzüngige Berliner Publizist und Schriftsteller Erich Mühsam, der 1919 maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt war und 1934 im KZ Oranienburg ermordet wurde, ist vor allem für seine anarchistischen, anti- militaristischen und politischen Schriften und Gedichte bekannt. Aber der Dichter konnte auch ziemlich komisch sein und war es schon in jungen Jahren.…

Goldberg-Variation: Itay Dvoris Comic-Konzert »Vor allem eins: Dir selbst sei treu«

Was bedeutet es, jüdisch zu sein in Deutschland? Und was für eine Rolle spieltes dabei, eine Frau zu sein? Fragen der Zugehörigkeit und Identität beschäftigen deutsche Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten. In den letzten Jahren fandensie vermehrt Widerhall in Graphic Novels, die sich mit dem Leben und Wirkenvon prägenden jüdischen Persönlichkeiten auseinandersetzen. Der Komponist und…

Lore Hepner Halberstam: »Antwort an Albert…«

Im Juli 1939 verließen der Rechtsanwalt Dr. Heinrich Hepner, seine Frau Käthe mitden Kindern Klaus, Ernst und Nesthäkchen Lore in Valparaíso das Schiff. Über einenlangen, verschlungenen Weg hatte es die Berliner Familie in letzter Sekunde nachChile geschafft, wo sie nun im Exil ein neues Leben aufzubauen versuchte.Die heute 92-jährige ehemalige Journalistin Lore Hepner erzählt anschaulich…